MSG Körle/Guxhagen gegen TSV Vellmar 18:22 (10:11) 20.12.18 10:42 Alter: 91 Tage

Von: Moritz Minhöfer aus HNA Online

18:22 gegen den Spitzenreiter - MSG Körle/Guxhagen bietet TSV Vellmar lange die Stirn

Als Tim Ploch in der 24. Minute zum 8:6 für die MSG Körle/Guxhagen traf und Gordon Hauer, der Trainer des TSV Vellmar, eine Auszeit nahm, roch es in der Guxhagener Stadtsporthalle nach einer Überraschung.

Am Ende war der Primus der Handball-Landesliga jedoch zu stark für die Gastgeber und siegte mit 22:18 (11:10). Dennoch zeigte sich MSG-Coach Udo Horn sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Wir haben in der Deckung überragend gearbeitet. Am Ende ist es die individuelle Klasse von Vellmar, die den Unterschied macht.“ Damit meinte Horn vor allem Rechtsaußen Simon Adam (9 Tore) und Top-Torhüter Christian Gumula, der einmal mehr mit 20 Paraden glänzte.

 

Mit dem Team die Nerven behalten und erfolgreich in die Rückrunde gestartet: Finn Hujer (links). (Foto: Waldi Stübing)

Ein Lauf nach der Halbzeit brachte die Entscheidung. Von 11:10 setzte sich Vellmar bis zur 45. Minute auf 17:12 ab. Doch Körle steckte nicht auf und blieb in Schlagdistanz. Dies ist umso beachtlicher, weil das Horn-Team einige Ausfälle verkraften musste. Linkshänder Christian Schade fehlte mit einem Nasenbeinbruch aus dem vorherigen Spiel.

In der 21. Minute flog auch noch Spielmacher Janik Lanatowitz nach einem Foulspiel im Gegenstoß mit Rot vom Feld. Da Thore Schröder angeschlagen war, standen mit den A-Jugendlichen Tom Küllmer (4 Tore) und Max Bieber (4) nur zwei nominelle Rückraumspieler zur Verfügung.

Acht Minuten vor Schluss traf es zu allem Überfluss den gut aufgelegten Torhüter Stephan Wicke. Nach einer Parade hechtete der Schlussmann dem Abpraller hinterher und geriet Außerhalb des Torkreises mit Adam aneinander. Folgerichtig sah Wicke Rot. Dessen Ersatzmann Björn Wenderoth fand gut ins Spiel und Körle konnte durch Ploch kurz vor Schluss noch einmal auf 18:20 verkürzen. Mehr war jedoch nicht drin.

Körle: Wicke (14 Paraden/18 Gegentore), Wenderoth 4 P/4 G); Küllmer 4, Knaust, Paske 1, Imke 1, Schmoll, Ploch 6, Lanatowitz 1, Taube, Bieber 4, Griesel 1/1, Schröder.

TSV: Gumula (20 P/18 G), Stern; Räbiger, Vukasin, Staubesand 4, Denn, Hujer 2, Brückmann 2, Adam 9/4, Heckmann 4/2, Koch, Lanatowitz, Berninger 1, Schuldes.

SR: Enge/Hofmann.

Z: 130. - Zeitstrafen: 2:4 Minuten.

Siebenmeter: 2/1:7/6.

 


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