Sie peilen den Rekord an: Vellmars Handballer wollen im Derby die Halle voll haben 08.02.19 08:30 Alter: 75 Tage

Von: Peter Fritschler aus HNA Kassel

Die Fußballer reden schon länger davon. Wenn sich am 22. April im Kasseler Auestadion zum Derby in der Hessenliga der KSV Hessen und der KSV Baunatal gegenüberstehen, dann soll es nach dem Willen der Verantwortlichen eine Rekordkulisse für die fünfte Liga geben.

Dafür müsste das Auestadion mit 18 750 Fans so gut wie ausverkauft werden. Unter dem Motto „Fußball bewegt Nordhessen – gemeinsam für die Region“ soll die bislang gültige Marke noch einmal übertroffen werden. Die stammt aus dem Jahr 2011 und wird gehalten von Waldhof Mannheim. Im Oberligaspiel gegen den FV Illertissen kamen damals unglaubliche 18 300 Zuschauer. Und die Idee des KSV Hessen greifen die Handballer des TSV Vellmar auf. Die haben das eine Derby gerade gespielt und gewonnen und das nächste schon im Blick.

Große Aufmerksamkeit erfährt der Weltrekordversuch des TSV auch in der Presse – die HNA berichtete hierzu sehr ausführlich. (Foto: HNA Kassel)

Denn es dürfte das absolute Spitzenspiel der Handball-Landesliga der Männer sein, wenn am 10. März ab 18 Uhr in der Vellmarer Großsporthalle der TSV Vellmar und die HSG Fuldatal/Wolfsanger aufeinandertreffen. Erstens ein Derby, zweitens, wenn alles normal läuft, das Spiel zwischen Spitzenreiter und Verfolger. Und es soll ein volles Haus in der Vellmarer Großsporthalle geben. „Es geht uns nicht nur um eine Rekordkulisse für dieses Spiel“, sagt TSV-Manager Martin Ziegener. „Wir wollen einem solchen Spitzenderby auch den würdigen Rahmen geben.“ Der TSV Vellmar will in diesem Spiel nicht nur seine Spitzenposition in der Tabelle behaupten, sondern er will auch einen „Weltrekord“ aufstellen. Natürlich ist dieser Begriff hoch gegriffen und hausgemacht, aber wenn der TSV Vellmar es schafft, an diesem Abend die Großsporthalle bis auf den letzten Platz zu füllen, dann wäre das für die Landesliga sicher ein Rekord. Schließlich gehen 1200 Zuschauer in die Halle. Und notfalls könnte man noch weitere Plätze in der zweiten, beim Spiel normalerweise nicht genutzten Hallenhälfte zur Verfügung stellen. Schaut man mal in der Vergangenheit nach, dann gibt es nicht viel belegbare Zahlen. Aber im April 1997 gewann der Tuspo Niedervellmar gegen die HSG Baunatal vor 1086 Zuschauern mit 34:23. Und im April 2005 unterlag die HSG Baunatal in Lauterbach gegen Vulkan Vogelsberg, damals mit dem heutigen HSG-Trainer Mike Fuhrig, vor 1800 Zuschauern mit 35:36. Aber das waren Spitzenspiele der Oberliga. Also abwarten, wie voll die Großsporthalle in Vellmar am 10. März wird. Das Hinspiel gewann Vellmar übrigens vor 300 Zuschauern in der Halle an der Ihringshäuser Eichhecke mit 21:19. „Der Vorverkauf läuft schon bestens“, sagt TSV-Manager Martin Ziegener. „Ich bin optimistisch, dass die Halle ausverkauft sein wird.“ Tickets im Vorverkauf gibt es im Garten-Center Ziegener in Vellmar, Triftstraße 72 – außerdem bei den Heimspielen des TSV und der HSG an der Abendkasse …


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