HSG Pohlheim gegen TSV Vellmar 33:28 (14:11) 30.04.18 00:33 Alter: 49 Tage

Von: Peter Fritschler aus HNA Kassel

Das war’s jetzt für Vellmar - TSV verliert bei HSG Pohlheim 28:33 und muss in Landesliga. Mit der 28:33 (11:14)-Niederlage bei der HSG Pohlheim dürfte für den TSV Vellmar das Thema Handball- Oberliga zumindest vorerst abgeschlossen sein.

 

 

Nach Stand der Dinge wird aus der 3. Liga Ost der TV Gelnhausen in die Oberliga Hessen kommen, das heißt, es gibt drei Absteiger aus dieser. Auch die SG Bruchköbel ist rein rechnerisch noch nicht gerettet, dann gäbe es sogar vier Absteiger aus der dritten Liga. Aber selbst bei nur zwei Absteigern hätte Vellmar die schlechtesten Karten. Konkurrent Münster gewann gegen Kirchzell und dürfte auch das letzte Saisonspiel in Hünfeld gewinnen.

Trotz Verletzung top in Form: Pablo Munoz (links) erzielte in Pohlheim neun sehenswerte Tore für den TSV. (Foto: Katrin Sucker)

Trotzdem steigt Münster zusammen mit Vellmar und Hünfeld ab, da Hüttenberg selbst bei einer Niederlage im letzten Saisonspiel in Vellmar nicht mehr einzuholen ist. Es sei denn, es gäbe vier Absteiger. Der TSV Vellmar musste in der Sporthalle Holzheim im Angriff früh auf Abraham Rochel Icardo verzichten. Der Spanier konnte nach einer Wadenzerrung (8.) nur noch in der Abwehr eingesetzt werden. Sein Landsmann Pablo Cesar Munoz war mit starken Schmerzen im rechten Knöchel – er war im Spiel gegen Wettenberg nach einem Schubser eines Gegenspielers umgeknickt – in die Partie gegangen. Munoz biss aber auf die Zähne und war mit neun Treffern erfolgreichster Angreifer.

Finn Hujer (rechts) beim Anspielversuch auf Daniel Botte (links) – der wird von Pohlheims Deckung „festgemacht“. (Foto: Katrin Sucker)  

„Wir haben alles gegeben, die Mannschaft hat gekämpft, aber es hat nicht gereicht“, sagte TSV-Trainer Heiko Illian. „Pohlheim war einfach besser, mehr war nicht drin.“ Die HSG Pohlheim schaffte es mit wechselnden Abwehrformationen immer wieder, Vellmars Angriff aus dem Rhythmus zu bringen. Nicht im Aufgebot war Emil Amneus Kirkemann, der sich Anfang der Woche krank gemeldet hatte.

TSV: Gumula, Becker; Vukasin 2, Munoz 9, Rochel Icardo 2/1, Hujer 3, Brückmann, Stumbaum 2, Trogisch 4, Botte 1, Kiebach 3, Körber 2

 

 

 

 


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