TSV Heiligenrode gegen TSV Vellmar 22:32 (10:15) / Samstag geht es nach Guxhagen 27.11.18 08:31 Alter: 17 Tage

Von: Raphael Wieloch aus HNA Kassel

Heiligenrode unterliegt Vellmar im Derby 22:32. Deutliche Angelegenheit im Derby: Die Sorgenfalten beim abstiegsbedrohten Handball-Landesligisten TSV Heiligenrode dürften ob des dürftigen Auftritts und der daraus resultierenden 22:32 (10:15)-Niederlage gegen den TSV Vellmar größer geworden sein.

Die Nicht-Abstiegsplätze sind zwar in unmittelbarer Reichweite – Gründe zur Hoffnung dagegen rar gesät. „Lichte Momente reichen nicht“, resümierte Heiligenrodes Trainer Daniel Schmidt treffend. Nur phasenweise ging es mit Tempo aufs gegnerische Tor. Nur phasenweise lief der Ball schnell durch die Reihen der Gastgeberinnen. Aber der wohl entscheidende Faktor für die Pleite war die hohe Fehlerquote. Und diese nutzten die Vellmarerinnen gnadenlos aus. Über ein 3:0, ein 6:3 und ein 10:7 hielten die Gäste den Aufsteiger stetig auf Distanz. Bei Vellmar spielten sich im ersten Durchgang Leonie Homburg und Carina Petrovszki in den Fokus, die auf den Außenpositionen Dampf machten und für Durchschlagskraft in der Offensive sorgten. Heiligenrodes Torfrau Anna Siebert war es zu verdanken, dass die Niestetalerinnen zur Halbzeit nur mit 10:15 hinten lagen. Sie war mit 15 Paraden einer der Lichtblicke beim Tabellenelften. Nach der Pause sorgte Vellmar früh für klare Verhältnisse. Die Gäste führten Mitte der zweiten Halbzeit mit 27:17 – das Spiel war entschieden.

Über acht Tore von Elisa Nolte konnten sich die TSV-Frauen am Samstag beim Auswärtsderby in Heiligenrode freuen … (Foto: Nathalie Rull)

„Wir haben das heute gut gemacht. Wir haben uns in der Defensive stabilisiert und vorn immer wieder Lücken gezogen“, so das Fazit von Vellmars Coach Andreas Paul. Sein Team erarbeitete sich die klareren Aktionen und spielte druckvollen, zielstrebigen Handball. Und obwohl die Heiligenröder Mannschaft verunsichert und teilweise planlos auftrat, bleiben da ja immer noch die lichten Momente. Diese sollten zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer in Hinblick auf die kommenden Aufgaben sein.

Heiligenrode: Siebert, Werkmeister - S. Burghardt 2, Drescher 1, Hahn 4/2, Witte 3, Scherer 8, Bachmann 1, L. Burghardt 1, Esser 2, Rettig, Gumula, Zuschlag.

TSV: Stern - Griesmeier 1, Homburg 5/1, Bachmann 1, Nolte 8/3, Schmalz 5, Petrovszki 4/2, Rull 4, Droll 2, Scharff 2, Boland, Springer.

Bereits am kommenden Samstag (01.12.) müssen die TSV-Frauen noch einmal auswärts ran. Um 19 Uhr erwartet die heimische HSG Körle / Guxhagen, derzeit Tabellenletzter, das Paul-Team. Gespielt wird in der Kreissporthalle Guxhagen (Schöne Aussicht 13, 34302 Guxhagen).

 

 


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