HSG Wesertal gegen TSV Vellmar 25:29 (11:14) 27.11.18 08:35 Alter: 17 Tage

Von: Martina Sommerlade aus Hofgeismarer Allgemeine

Wesertal unterliegt Spitzenreiter Vellmar 25:29. Die Sensation blieb aus. Gegen den Landesliga- Spitzenreiter TSV Vellmar gab es für die Handballer der HSG Wesertal in heimischer Halle ein 25:29 (11:14). Der Aufsteiger hängt nach der Niederlage weiterhin im tiefen Tabellenkeller.

 

„Schade, dass wir unser phasenweise gutes Spiel nicht während der kompletten Spielzeit zeigen konnten“, resümierte ein leicht enttäuschter Frank Rossel. Dem HSG-Trainer war vor Beginn der Partie klar, dass es kein leichtes Unterfangen sein würde, gegen den Oberliga-Absteiger Punkte einzufahren. „Gehofft habe ich es dennoch“, betont Rossel. Genährt wurde seine Hoffnung wohl auch durch den Umstand, dass die Gäste ohne die Leistungsträger Lance Stumbaum und Simon Adam antraten. Von einem ersatzgeschwächten Gegner war in den ersten Spielminuten indes nichts zu spüren: Vellmar führte binnen weniger Minuten 6:2. „Unsere 5:1-Abwehr hat da nicht gegriffen“, analysierte Rossel den schlechten Start. Lautstarke Unterstützung Die Umstellung auf 6:0 brachte den gewünschten Erfolg. Tor um Tor holten die Gastgeber auf, vor allem durch einen zielsicheren Maximilian Simon, der insgesamt sieben Treffer beisteuerte. Kurz vor dem Pausenpfiff kamen die Hausherren bis auf zwei Tore zum 9:11 heran und trennten sich zum Gang in die Kabinen mit 11:14.

Achtmaliger Torschütze für den TSV: Finn Hujer (links) ließ es in Lippoldsberg für sein Team wieder krachen. (Foto: Jürgen Sucker)

Nach dem Seitenwechsel erwischte Wesertal den besseren Start und glich erstmalig zum 15:15 aus. Sehr zur Freude der 250 Zuschauer in der Lippoldsberger Halle, die ihre Mannschaft fortan noch lauter unterstützen. Schier aus dem Häuschen gerieten die Fans, als HSG-Akteur Mirko Dworog zur 16:15-Führung traf (38.). Dann jedoch kam die von Frank Rossel angesprochene Phase, in der das Spiel kippte und es den Gastgebern nicht gelang, die Leistung konstant zu halten. Stattdessen brachen sie konditionell ein, scheiterten gegen Ende immer häufiger an Gästekeeper Christian Gumula und mussten sich schlussendlich mit vier Toren Unterschied geschlagen geben. „Die Gastgeber haben aufopferungsvoll gekämpft“, lobte Gäste-Coach Gordon Hauer. Die Leistung seines Teams sei nicht die beste gewesen. „Wir haben nicht schön gespielt, aber dennoch gewonnen. Wesertal hat sich achtbar geschlagen.“

Große Freude über den Auswärtssieg: das junge TSV-Team nahm auch die Hürde Wesertal. (Foto: Katrin Sucker)

HSG: Meier, Wellhausen 1 – Gerland, M. Herbold, T. Herbold 1, Müller, Simon 7, Kaufmann, Helling 3, Brunst 2, Theis 1, Wellhausen 2, Wunder, Dworog 7/3.

TSV: Gumula, Schengel – Rabinger 4, Vukasin 3, Staubesand 3, Hujer 8/5, Brückmann 3, Berninger 4, Schuldes 3, Petrovszki 1.

 


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