Ohne Trainer Sebastian Menche, dafür mit Oberliga-Trainer Gordon Hauer an der Seitenlinie ging es zum Nachbardorf Baunatal. Gewillt den Baunatalern von Anfang an keine Chance zu lassen wollte man auch hier die zwei Punkte mit nach Vellmar nehmen.

Der Anfang machte dies auch deutlich, die ersten zwei Angriffe führten direkt zu schnellen Toren und ermöglichten eine 1:3 Führung. In den folgenden 15 Minuten traf der TSV nur zwei Mal. Der Torhüter der Baunataler wurde abgeworfen, die vier Ecken des Tores wurden von den Vellmarern gänzlich ignoriert. Dieser Bruch im Spiel konnte auch durch eine Auszeit nicht behoben werden. Immer wieder rieben sich die Spieler des TSV an den Entscheidungen des Schiedsrichters auf. Als wäre das nicht schlimm genug, wurden auch die eigenen Entscheidungen von den Mitspielern in Frage gestellt. Beim Stand von 14:9 ging es in die Kabine.

Man of the Match: Tamoya Inatomi. (Foto: Julian Pohl) 

Doch auch nach der Halbzeit schaffte es der TSV nicht seine gewohnte Form auf die Platte zu bekommen. Einen Drei-Tore-Lauf direkt nach Wiederanpfiff zum 17:10 demotivierte die ganze Truppe des TSV. In der 45. Spielminute kam man noch einmal auf fünf Tore ran (20:15), dann verpasste es die Mannschaft jedoch einen kühlen Kopf zu bewahren und wollte 12 Minuten vor Ende der Partie das ganze erzwingen. Es wurde zu früh abgeschlossen, Tempo Gegenstöße wurde nicht verwandelt und Anstelle von motivierenden Worten wurden direkt nach der Aktion Schuldzuweisungen geäußert.

„Jako der Woche“ (verantwortlich für die kurioseste Aktion): Dominik. Berndt. (Foto: Julian Pohl)

Am Ende steht eine in der Höhe verdiente 28:21 Niederlage auf der Anzeigetafel. Mit so einer Leistung verringert sich die Chance auf einen Aufstiegsplatz enorm. Mit so einem nicht mannschaftlichen Auftreten kein Wunder.

TSV: E. Pahl, M. Stern, C. Knak (5), A. Denn (3), J. Staub (3), A. Minko (3), D. Berndt (2), J. Pohl (2/1), J. Kreis (2), J. Linke (1), D. Müsken, T. Inatomi