Vellmar verpasst höheren Sieg. Ein Vellmarer Sieg, der höher hätte ausfallen müssen, aber in der zweiten Halbzeit leisteten sich die Gastgeberinnen zu viele technische Fehler und schwache Würfe, so kam Wollrode noch einmal heran. Ohne aber den Sieg gefährden zu können.

Treffsicher vom Punkt: Yvonne Scherer trifft hier per Siebenmeter. (Foto: Katrin Sucker)

Am Ende war das Ergebnis knapper, als es der Spielverlauf wiedergab. „Vellmar ist der Favoritenrolle absolut gerecht geworden und hat vollkommen verdient gewonnen“, befand Wollrodes Trainerin Margret Schmidt. Die aber auch Kritik an ihrer Mannschaft übte: „Wir haben es ihnen mit unseren Fehlern sehr leicht gemacht.“ Immer wieder luden Fehlpässe und technische Fehler den Gastgeber zu Gegenstößen ein. Der konnte sich so auf 10:4 (17.) absetzen.

Felicia Geßner erzielt hier eines ihrer drei Tore gegen Wollrode. (Foto: Katrin Sucker)

Diesem Vorsprung liefen die Blau-Weißen den Rest des Spiels hinterher. Was gut funktionierte, waren die Anspiele an den Kreis, wo Bianca Bartalos elf Tore erzielen konnte. Außerdem erfreulich war das Comeback von Fabienne Huy, die nach ihrem Kreuzbandriss erstmals einige Einsatzminuten sammeln konnte und ein Tor erzielte. In der Schlussphase ließ Vellmar noch etwas Ergebniskosmetik zu. (aus HNA und Fritzlarer-Homberger Allgemeine)

Tore Wollrode: Bartalos 11, Klipp 1, Klotzsche 2/1, Schneider 3, Huy 1, Lachnit 3, Vaupel 3, Ködel 4, Friedrich 2

TSV: Stern, Bock; Scherer 5/1, Griesmeier, Homburg 9, Bachmann 2, Schmalz 3, Deichmann 5, La. Springer, Eckel 1, Schneider 5, Geßner 3

Vor dem Gipfeltreffen Erster (SV Germania Fritzlar) gegen den Zweiten (TSV Vellmar) am 21.12. gastiert das Team von Sebastian Menche am kommenden Samstag (14.12.) zunächst im Twistetal. Eine sehr schwere Aufgabe gegen den Tabellensechsten. Anwurf ist um 17 Uhr in der berüchtigten Mehrzweckhalle Mühlhausen (Am Sportplatz, 34477 Twistetal-Mühlhausen).