Nichts zu holen für den TSV Vellmar - Handball-Oberliga Nordhessen verlieren bei der SG Bruchköbel mit 21:32. Hatte es im Hinspiel noch ein 31:31-Unentschieden gegeben, so setzte es im Rückspiel für den TSV Vellmar bei der SG Bruchköbel eine derbe Niederlage. Mit einem 21:32 (9:16) mussten sich die Vellmarer auf die rund 200 Kilometer lange Heimfahrt begeben. Die Nordhessen stehen weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz. Auch wenn die HSG Großenlüder/Hainzell ihr Spiel gegen die HSG Kleenheim/Langgöns mit 31:29 (14:16) gewann.

Der TSV Vellmar musste auf Routinier Vladimir Djuric (Muskelverletzung im Freitagstraining), Simon Adam (Schiedsrichtereinsatz) und Daniel Brückmann (Schulter) verzichten. Dazu war Lance-Phil Stumbaum (Muskelverletzung) nur kurz einsetzbar, und Max Staubesand spielte nur unter Schmerzen. Allzu schlecht hatte es trotzdem zu Beginn der Partie in der Dreispitzhalle für Vellmar gar nicht begonnen. Nach sieben Minuten führten die Vellmarer mit 4:2. Und auch beim 8:8 (18.) sah alles noch recht gut aus. Aber danach setzt sich Bruchköbel langsam aber sicher ab und erzielte bis zur Halbzeit acht Tore in Folge. Nur unterbrochen durch den Treffer von Freddi Drönner zum 9:13.

Schwer Durchkommen gegen die Bruchköbeler Abwehr – hier müht sich Jan Magnus Berninger vergeblich. (Archivfoto: Dirk Krug)

Nach der Pause setzte Bruchköbel seinen Lauf fort und erhöhte auf 21:9 (35.). Vellmar verkürzte danach durch vier Treffer in Folge auf 13:21 (41.). Doch im weiteren Verlauf des Spiels gab die SG Bruchköbel weitgehend den Ton an und netzte in regelmäßigen Abständen ein. So stand es nach 55. Minuten bereits 28:18 für die Hausherren. Zwar gelangen Vellmar dann noch drei Treffer, aber Bruchköbel deren vier zum 32:21-Endstand für das Team aus dem Main-Kinzig-Kreis.

„Die erste Viertelstunde haben wir gut mitgehalten und haben im Angriff recht ordentlich gespielt“, sagt Vellmars Trainer Abraham Rochel. „Aber dann ist Bruchköbel immer stärker geworden und wir haben Fehler gemacht, sodass sich die Gastgeber absetzen konnten.“ Bruchköbel sei einfach die bessere Mannschaft gewesen und habe verdient gewonnen. In die Torschützenliste beim TSV Vellmar trug sich erstmals Perspektivspieler Tjark Hoffmann mit zwei Treffern ein.

 

Zwei Tore steuerte Tjark Hoffmann in Bruchköbel bei. (Archivfoto: Dirk Krug)

Jetzt stellt sich am nächsten Sonntag um 18 Uhr Klassenprimus HSG Pohlheim in der Großsporthalle in Vellmar. Die Mittelhessen kommen mit der Empfehlung eines Sieges zuletzt über die MT Melsungen II. Das Hinspiel verlor Vellmar mit 18:29. (Von Peter Fritschler aus HNA Kassel)

TSV: Herwig, Gumula; Räbiger 1/1, Hoffmann 2, Staubesand 4, Hujer 4, Stumbaum Koch 1, J.M. Berninger, T.J. Berninger 5, Willrich, Drönner 4