Am Mittwoch zur Heimspielpremiere war die TSG Wilhelmshöhe II a.K. unser Gast in der Sporthalle an der Rasenallee.

Wieder verbal gut eingestellt grüßte wiederum das Murmeltier in der Anfangsphase. Es schien so, als ob die Mädels Blei in den Schuhen hätten. Die ersten Minuten ein Fehlwurf- und Abspielfehlerfestival auf beiden Seiten. Wir waren fahrig im Aufbauspiel und viel zu nervös, ohne es eigentlich sein zu müssen. Unsere Abwehr präsentierte sich anfangs lethargisch in den Beinen und in den ersten Minuten wie der geschätzte gelblich schimmernde Gaumenschmaus der Eidgenossen – löchrig.

Nach den obligatorischen ersten 7 Minuten bekamen wir dann mehr Zugriff auf das Spiel und zogen unsere einstudierten Auftakthandlungen konsequent durch und dann stellte sich langsam auch der Erfolg ein und wir verschafften uns ein kleines Polster bis zum Halbzeitpfiff (12:9).

In der zweiten Halbzeit, Duplizität der Ereignisse, kamen wir wieder gut aus dem Kabinentrakt. Wir zogen Tor um Tor davon, ließen in der Abwehr aber wiederum auch sehr viel zu, das war allerdings in dieser Phase kein Problem. Die insbesondere in der 2. Halbzeit bärenstarke Leya (Player of the match) im Tor, die mit 15 Paraden heute der Erfolgsgarant war, ließ nicht viel anbrennen.

Auch der Schachzug in eine 4:2 Angriffsformation zu wechseln, da uns krankheitsbedingt zwei etatmäßige Halbe fehlten, erwies sich als goldrichtig und wir erzielten 6 Tore über den Kreis. So kamen wir nicht in Bedrängnis und konnten die 2. Hälfte kontrolliert zu Ende spielen.

Das Schöne daran ist, dass wir auch diese Erkenntnisse bei den weiteren Trainingseinheiten integrieren und uns gezielt weiter entwickeln können.

Es war eine zähe Nummer und die Mädels wissen, dass die Früchte am Baum noch ziemlich hoch hängen! Den nächsten Schritt gehen beide Mannschaften dann am Doppelspieltag 5. Dezember 2021.

Es spielten: Leya, Chiara, Lea (1), Antonia (3), Thalia (1), Svea, Mari (7), Franzi (9), Maja (3), Carlotta, Liv (2)