In der Handball-Oberliga stellt sich am Sonntag die U23 des Drittligisten HSG Hanau vor. Mit der HSG Hanau stellt sich am Sonntag (11.12.) um 18 Uhr in der Großsporthalle der Tabellenneunte der Handball-Oberliga der Männer beim TSV Vellmar vor. Für die Südhessen war der 26:21 (17:11)-Erfolg über die TSG Offenbach-Bügel am letzten Spieltag eine gleich doppelte Premiere, denn es war nicht nur der erste Saisonsieg in der Main-Kinzig-Halle für den Oberligisten, sondern auch das erste Mal, dass sich Hanau gegen den Lokalrivalen durchsetzen konnte.

„Ein Sieg gegen Hanau wäre schon wichtig“, sagt TSV-Trainer Abraham Rochel. „Dann könnten wir Anschluss an das Tabellenmittelfeld finden.“ Doch der Spanier warnt vor den Südhessen. „Die spielen eine starke 6:0-Abwehr und haben im Angriff viele Varianten. Wir müssen da höllisch aufpassen.“ Abraham Rochel hat in der vergangenen Woche in den Trainingseinheiten teilweise nur sechs Spieler der ersten Mannschaft zur Verfügung gehabt. Tim Räbiger, Jan Magnus Berninger, Tjark Hoffmann, Kevin Gockell und Louis Badenheuer waren krank, Niklas Willrich fällt eh noch aus und Max Staubesand wird vier bis sechs Wochen pausieren. „Mal sehen, wie die Situation am Sonntag aussieht, ich hoffe, dass sich die meisten Spieler gesund zurückmelden“, sagt Abraham Rochel.

Hofft auf einen Einsatz im Heimspiel gegen Hanau: Jakob König. (Foto: Dirk Krug) 

Der Vellmarer Trainer baut im Spiel gegen Hanau auf einen Schub aus dem letzten Spiel. Der 30:24-Sieg im Derby bei der HSG Baunatal hätte der Mannschaft gutgetan. „Wenn wir nicht wegen Krankheit mit einer Rumpftruppe antreten müssen, dann glaube ich, dass wir auch Hanau Paroli bieten können“, sagt Rochel. Die HSG Hanau war unter ihrem neuen Trainer Jan Kukla, der Norbert Wess ablöste, schlecht in die Saison gestartet. Die Wurfausbeute aus dem Rückraum ließ zu wünschen übrig, auf der anderen Seite kassierte die Abwehr schnelle Treffer der Gegner. Doch inzwischen ist die Mannschaft stabiler geworden. Die Reserve des Drittligisten aus der Grimm-Stadt baut in starkem Maße auf eine erfolgreiche Jugendarbeit und tritt dementsprechend auch mit einem jungen Team an. Ziel der Hanauer ist der Klassenerhalt. (von Peter Fritschler aus HNA Kassel)